Wüste, Dromedare und Oasen

Nach den Tagen in Marrakech ging es im Schnellzugstempo weiter nach Süden. Auf den sehr gut ausgebauten Autobahnen mit wenig Verkehr ist das ganz entspannt möglich. Die Grösse von Marokko täuscht und die Distanzen sind grösser als ich es erwartet hätte. So haben wir auch auf eine Besichtigung von Agadir verzichtet und sind direkt weiter in den Süden gefahren.

Dies hat sich auch temperaturmässig bemerkbar gemacht. In Marrakech sind wir bei kühlen 8°C abgefahren und bei sommerlichen 26°C am Zielort angekommen. Wir haben in einer kleinen Oase übernachtet, so dass wir am nächsten Tag unsere erste Offroad Etappe nordwärts nach Tafraoute in Angriff nehmen konnten.

Die Route folgte dem Oued Tamanart und mündete danach in die Mansour-Schlucht. Auf einer Länge von etwas über 100km haben wir eine fantastische Landschaft erlebt. Vorbei an zwei frei ziehenden Domedarherden, einheimischen Berbern und uralten Felsritzungen sind wir am Schluss durch eine Oase gefahren. Für die Tour haben wir dann auch den ganzen Tag gebraucht – ein super Erlebnis.

Nach dem trockenen Tal sind wir, wie schon geschrieben, sozusagen mitten im Urwald gelandet.

Und am Schluss noch eine kleine Trainingsstunde im Steine schieben – sonst ja den ganzen Tag nichts gemacht … 😉

Da liegen vor Tafraoute plötzlich so überdimensionale Kieselsteine in der Landschaft …

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