Marrakech

Nach nun einigen Strandtagen machten wir uns auf, Marrakech zu erkunden. Von Essaouira aus, sind es etwa zwei Stunden Fahrzeit. Nach dem Ausschiffen in Tanger – siehe im letzten Blogbeitrag – habe ich mich auf Einiges eingestellt. Vor allem auf ein riesiges Durcheinander auf den Strassen. Ich war positiv überrascht, wie es doch ganz geordnet her- und zugegangen ist. Klar, es wird links und rechts überholt, die Markierung der Spuren und deren Richtungen sind wohl nur – hmm – als Empfehlung zu verstehen und man muss auf alles gefasst sein. Aber dann ist es eigentlich ganz ok.

Wir hatten uns auf einem Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt installiert und nun noch einen halben Nachmittag Zeit, bevor es dunkel wurde. Also haben wir kurzerhand die Klappräder ausgepackt und sind – maps.me blind folgend – durch einige Souks mitten ins Zentrum der Stadt gedüst. Dabei haben sich die kleinen, wendigen Klappräder als super Transportmittel für die Erkundung der unzähligen kleinen Gässchen erwiesen.

Als Alternative zum Campingleben haben wir uns kurzentschlossen für eine Nacht ein Zimmer in einem Riad gebucht – mitten in der Medina. Damit konnten wir Marrakech in allen Facetten auskosten. Dazu gehörte natürlich der Besuch eines Hammams, in welchem man abgerubbelt wurde bis wortwörtlich die (Haut-)Fetzen geflogen sind.

In den Souks bekommt man alles und wir konnten, unbehelligt von irgendwelchen „Führern“ und nervigen Ladenbesitzern, durch die Altstadt bummeln. Auch das war für mich eine positive Überraschung.

Am orginellsten waren die Gewürzverkäufer, die einen beim Vorbeigehen sofort – didaktisch äusserst wertvoll – gefragt haben, was sie da wohl verkaufen. „What’s this?“ „What’s that?“ „Do you know this?“ – vermutlich haben alle die gleiche Verkaufsschulung genossen ;-). Hat man nicht aufgepasst, hatte man dann sehr schnell irgend eine Essenz auf die Hand appliziert bekommen :-D.

Nachdem wir nun so einige Tage in Marokko verbracht haben, gefällt mir das Land mit seinen netten und zuvorkommenden Menschen, seinem guten Essen zunehmend. Ich bin gespannt auf mehr.

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