Was bisher geschah …

Sorry, für die lange Wartezeit an all diejenigen, welche sich tatsächlich auf meinen Blog verirrt haben. Eigentlich wollte ich in Arughat Bazar noch etwas schreiben, aber der Ort war schon dermassen abgelegen, dass hier nichts mehr zu machen war. Nun aber der Reihe nach.
Wir sind also am 17.10. mit dem Landcruiser (darauf war unser Guide besonders stolz … und wir schlussendlich sehr froh) früh morgens in Katmandu losgefahren. Kilometermässig hatten wir nicht so viel vor – also eine kurze Sache … war auch so, bis auf die letzten 30km. Unser Fahrer hat schon gesagt, dass die etwas länger gehen werden, weil die Strasse nicht Asphaltiert sei – naja, für etwas haben wir ja den Landcruiser – also ganz entspannt … So entspannt war es dann also tatsächlich nicht. Für die 30km brauchten wir 4 Stunden und wurden mächtig durchgeschüttelt – „Road Rafting“ hat dies unser Fahrer treffend beschrieben. So haben wir dann 1.5 h an folgender Stelle verbracht

20131030-210239.jpg

Der Bus, vollbeladen bis übers Dach hinaus, ist in einer starken Steigung im Schlamm stecken geblieben – das Verkehrschaos komplett. 10 nachfolgende Busse und LKW’s später ging es dann weiter.
Wer mich kennt, weiss, wie froh ich war, als wir endlich angekommen sind.
Am folgenden Tag ging es dann endlich zu Fuss weiter. So sind wir die kommenden 4 Tage meistens in einer engen Schlucht, meistens auf einem zum Teil haarsträubenden weg, weit über dem tosenden Fluss.

20131030-211335.jpg

So war es denn auch nicht verwunderlich, dass anscheinend in der Zeit, in welcher wir auf dem Treck waren, 4 Menschen gestorben sind, weil sie entweder ausgerutscht, von Mulis über die Kante gestossen wurden oder bei Hilfsaktionen ertrunken sind …

Bei 500m.ü.M sind wir gestartet und haben uns immer weiter hoch gearbeitet. Übernachtet haben wir jeweils in einfachsten Hütten, wo der Wind so durch das Mauerwerk geblasen hat, dass man im Zimmer gut einen Drachen hätte steigen lassen.

Als sich das Tal öffnete, war die Aussicht schlicht atemberaubend

20131030-212534.jpg

Unsere letzte Übernachtung vor dem Larkhe Pass haben wir auf über 4400m in Dharamsala verbracht – und dies im Zelt, was aber super war.
Morgens um 3 ging es dann los und wir sind im Schein der Stirnlampen dem 5260m hohen Larkhe Pass entgegen gewandert.

20131030-213344.jpg

Anscheinend schaffen es im Jahresdurchschnitt nur gerade 40% der Personen über den Pass – dies vor allem wegen dem Wetter und der Höhe. Aber wir hatten Glück.

20131030-213721.jpg

Nach dem mehrtägigen Abstieg haben wir für das letzte Stück noch den Bus genommen, auf einer ebenso holprigen Strasse – aber man gewöhnt sich ja an alles. Sehenswert sich auf jeden Fall immer die angebrachten Verzierungen.

20131030-214153.jpg

Nun sind wir wieder in der Zivilisation angelangt – in Besisahar – einer quirligen Kleinstadt mit vielen pittoresken Läden für alles – von Massschuhen bis Wellblech fürs Dach.

20131030-214620.jpg

Morgen geht es dann weiter mit dem Jeep nach Pokhara – zum Ausspannen ;-).

Nur eine Frage ist noch nicht geklärt – rasieren oder nicht 😉

20131030-215111.jpg

2 Gedanken zu „Was bisher geschah …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s