Was bisher geschah …

Sorry, für die lange Wartezeit an all diejenigen, welche sich tatsächlich auf meinen Blog verirrt haben. Eigentlich wollte ich in Arughat Bazar noch etwas schreiben, aber der Ort war schon dermassen abgelegen, dass hier nichts mehr zu machen war. Nun aber der Reihe nach.
Wir sind also am 17.10. mit dem Landcruiser (darauf war unser Guide besonders stolz … und wir schlussendlich sehr froh) früh morgens in Katmandu losgefahren. Kilometermässig hatten wir nicht so viel vor – also eine kurze Sache … war auch so, bis auf die letzten 30km. Unser Fahrer hat schon gesagt, dass die etwas länger gehen werden, weil die Strasse nicht Asphaltiert sei – naja, für etwas haben wir ja den Landcruiser – also ganz entspannt … So entspannt war es dann also tatsächlich nicht. Für die 30km brauchten wir 4 Stunden und wurden mächtig durchgeschüttelt – „Road Rafting“ hat dies unser Fahrer treffend beschrieben. So haben wir dann 1.5 h an folgender Stelle verbracht

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Der Bus, vollbeladen bis übers Dach hinaus, ist in einer starken Steigung im Schlamm stecken geblieben – das Verkehrschaos komplett. 10 nachfolgende Busse und LKW’s später ging es dann weiter.
Wer mich kennt, weiss, wie froh ich war, als wir endlich angekommen sind.
Am folgenden Tag ging es dann endlich zu Fuss weiter. So sind wir die kommenden 4 Tage meistens in einer engen Schlucht, meistens auf einem zum Teil haarsträubenden weg, weit über dem tosenden Fluss.

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So war es denn auch nicht verwunderlich, dass anscheinend in der Zeit, in welcher wir auf dem Treck waren, 4 Menschen gestorben sind, weil sie entweder ausgerutscht, von Mulis über die Kante gestossen wurden oder bei Hilfsaktionen ertrunken sind …

Bei 500m.ü.M sind wir gestartet und haben uns immer weiter hoch gearbeitet. Übernachtet haben wir jeweils in einfachsten Hütten, wo der Wind so durch das Mauerwerk geblasen hat, dass man im Zimmer gut einen Drachen hätte steigen lassen.

Als sich das Tal öffnete, war die Aussicht schlicht atemberaubend

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Unsere letzte Übernachtung vor dem Larkhe Pass haben wir auf über 4400m in Dharamsala verbracht – und dies im Zelt, was aber super war.
Morgens um 3 ging es dann los und wir sind im Schein der Stirnlampen dem 5260m hohen Larkhe Pass entgegen gewandert.

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Anscheinend schaffen es im Jahresdurchschnitt nur gerade 40% der Personen über den Pass – dies vor allem wegen dem Wetter und der Höhe. Aber wir hatten Glück.

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Nach dem mehrtägigen Abstieg haben wir für das letzte Stück noch den Bus genommen, auf einer ebenso holprigen Strasse – aber man gewöhnt sich ja an alles. Sehenswert sich auf jeden Fall immer die angebrachten Verzierungen.

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Nun sind wir wieder in der Zivilisation angelangt – in Besisahar – einer quirligen Kleinstadt mit vielen pittoresken Läden für alles – von Massschuhen bis Wellblech fürs Dach.

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Morgen geht es dann weiter mit dem Jeep nach Pokhara – zum Ausspannen ;-).

Nur eine Frage ist noch nicht geklärt – rasieren oder nicht 😉

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Samagaon 3600m.ü.M

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Nach abenteuerlicher Fahrt und einem noch abenteuerlicheren Zustieg, sind wir jetzt am 8. Trekkingtag in Samagaon angekommen.
Bestes Wetter, beide fit und in zwei Tagen wird der Larke Pass in Angriff genommen.
Weiteres und Details später 🙂

Kathmandu

Nach zwei Tagen Dubai sind wir mit einem Rumms in Kathmandu gelandet. Schon beim Eintritt in das Flughafengebäude war klar, jetzt kommt was Neues – zumindest für mich – meine östlichste Reisedestination war ja bisher Wien …
Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten – ohne Computer gehts auch noch – sind wir von unserem Tourguide Phuri – der nun doch nicht unser Tourguide sein wird, sondern sein Schwager – begrüsst worden.
Gestern war es schon dunkel und so haben wir erst heute einen ersten Eindruck von Kathmandu erhalten können – er wird bleiben.
So sind wir mit einem Minibus und 12 anderen Mitfahrern durch die Stadt gefahren – mal links, mal rechts, so wie es halt grad besser geht … haarsträubend, hupend, stinkend … aber irgendwie auch rücksichtsvoll. Zurück dann mit dem Taxi – Tachostand 588’000km – hat entsprechend ausgesehen, aber ist noch gefahren.
Zu erzählen gäbe es noch viel, aber es ist schon spät und morgen geht es früh in Richtung Arughat Bazar – ca. 9h Fahrzeit – bin mal gespannt auf unser Verkehrsmittel … 😉

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Bei der Verkabelung fragt man sich, wie das funktionieren kann 😉
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Shopping Malls, Hotels, …

Man bekommt das Gefühl, Dubai bestehe nur aus Shopping Malls, Hotels und irgendwelchen Anlagen mit einem Touch von Disney Land, Europapark oder Las Vegas. Leider haben wir es nicht geschafft, alle 1200 Shops der Dubai Mall zu besuchen und das ist ja nur eine von vielen.
Man bekommt hier schon das Gefühl, dass man nur wegen dem Shopping oder dem Vergnügen hierher kommt.
Und wenn man bedenkt, mit welchem Energie- und Ressourcenaufwand dieses Leben mitten in der Wüste täglich aufrecht erhalten werden muss….
Abends haben wir uns in der Altstadt bewegt und diverse Händler verrückt gemacht, weil wir uns einfach nicht dazu haben überreden lassen, in irgendwelche Tücher zu schlüpfen, Gewürze zu probieren, in Gold zu investieren oder Uhren zu kaufen.
Spannend anzusehen war das Gewusel der Wassertaxis auf dem Creek – scheinbar ohne irgendwelches System auf die andere Seite kommen – hat Spass gemacht :-).
Morgen geht es nun weiter nach Kathmandu – bin gespannt – gut so :-).

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Dubai

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Gut in Dubai angekommen – schön warm hier – und für die Reiseapotheke hat sich auch kein Mensch interessiert … 🙂

Noch 5 Tage

Bald geht’s los … noch 5 Tage … das Puff im Wohnzimmer wird immer grösser … Sofa belegt, Fernseher nicht mehr sichtbar … das alles soll mit? Die Liste mit den ToDo’s wird komischerweise eher länger als kürzer und die Anspannung steigt.

Zumindest ist das bei mir der Fall. Noch ca. 3 Tage Arbeite und dann schreibe ich den Tag 1 von meinem Sabatical. Tag 1 von … hmm … ca. 150 … wow … im Moment fühlt es sich noch nicht so an, sondern mehr nach … naja, man geht halt mal so in die Ferien …

Für all diejenigen unter Euch, welche dabei sein möchten habe ich hier einen Blog erstellt. Über Rückmeldungen freu ich mich natürlich und ich werde versuchen, immer mal wieder etwas zu posten.

DER PLAN (Nach so vielen agilen Projekten habe ich mich für ein Wasserfallmodell entschieden 😉 ):
Phase 1
– 2 Tage Dubai (Sightseeing)
– 30 Tage Nepal (Trekking Manaslu und Langtang)
Phase 2
– Camper fertig umbauen und im Engadin testen
Phase 3
– Winter in Skandinavien mit Wohnmobil, Tourenskiern, Schneeschuhen, …

Viel Spass beim Lesen